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Die Kulturlandschaft des Jahres 2011/2012



Ostalb mit Albuch, Härtsfeld und Lonetal –
warum "Kulturlandschaft des Jahres" 2011/2012?

Die Antwort fällt leicht. Das Gebiet im Osten der Schwäbischen Alb und ihres Vorlandes ist landschaftlich außerordentlich vielgestaltig. Viele Naturschönheiten und Kulturgüter lassen sich hier im "Hausgebirge der Schwaben" entdecken, erleben und bestaunen. Es ist eine eigenwillige Landschaft, eine Landschaft voll herber Schönheit – und mancher Superlative. Einzigartige geologische Phänomene, wie Kalkfelsen, Höhlen und Meteorkrater sowie weitläufige Buchenwälder und Wachholderheiden prägen den Naturraum.

Aber nicht nur geologische Besonderheiten zeichnen diese Region aus. Auf Schritt und Tritt begegnen uns Geschichte und Kultur. Frühe Menschen schufen im Tal der Lone die faszinierenden und ältesten Kunstwerke – Löwenmensch, Mammut und Vogelherdpferdchen sind nur einige Exemplare. Kelten, Römer, Alamannen und Merowinger gestalteten die Landschaft und hinterließen ihre Spuren - unsere Kulturlandschaft entstand.
Neben dem UNESCO Welterbe Limes gibt es zahlreiche kulturelle Schätze auf der Ostalb zu entdecken. Haufendörfer, Städte, Burgen und Schlösser entstanden – der Barock feiert seinen Triumph im Kloster Neresheim. Industriekultur spiegelt sich in Steinbrüchen, Bohnerzgruben und Bergwerken wider. Und unternehmerische Findigkeit lässt Betriebe von Weltruf entstehen.
Es gilt, das reiche Erbe zu bewahren, ein Bewusstsein für seine Erhaltung zu schaffen und sich immer wieder zu überlegen, wie Veränderungen in unserer dynamischen Zeit zu gestalten sind.

Was steckt eigentlich hinter der Auszeichnung "Kulturlandschaft des Jahres"?

Schwäbischer Heimatbund:

Der SHB ist ein Verein, der sich ganzheitlich dem Thema Heimat und der Erhaltung und Stärkung ihrer kulturellen und naturgegebenen Grundlagen verschrieben hat und der sich den Schwerpunkten Landesgeschichte, Denkmalpflege und Naturschutz widmet.
2009/2010 wurde die Region Stromberg - Heuchelberg - Zabergäu erstmalig als "Kulturlandschaft des Jahres" ausgezeichnet.

Mehr Infos zu Hintergrund und Zielen der Auszeichnung sowie ausführliche Infos über die Kulturlandschaft der Ostalb finden Sie in der Rubrik "Natur schützen" > "Kulturlandschaft des Jahres" auf den Internetseiten des Schwäbischen Heimatbunds (SHB).

Die Bezeichnung Kulturlandschaft des Jahres wird für die Dauer von zwei Jahren durch den SHB an einen charakteristischen Natur- und Kulturraum im württembergischen Teil des Landes Baden-Württemberg vergeben. 2009/2010 wurde die Region Stromberg, Heuchelberg, Zabergäu erstmalig als "Kulturlandschaft des Jahres" ausgezeichnet.

Ziel dabei ist es weniger bekannte Gegenden des Landes in den Fokus der breiten Öffentlichkeit zu rücken, aber auch der lokalen Bevölkerung die Schönheit und den Wert ihrer Heimat bewusst zu machen, um regionale Identität zu stiften und das Bewusstsein für das zu schärfen, was Heimat ist und Heimat ausmacht.
Es gilt, die Vielfalt und den Reichtum unseres Landes an landschaftlichen und kulturellen Eigenarten und Schönheiten hervorzuheben und für ihre Bewahrung, Pflege und schonende künftige Gestaltung zu werben, ja, Begeisterung zu wecken.

Ein weiteres wichtiges Anliegen hinter der Auszeichnung einer Region zur "Kulturlandschaft des Jahres" ist es, die vielen im Raum bestehenden Ansätze und Aktivitäten zur Pflege des Natur- und Kulturerbes zu stärken und zu fördern.
Mit zahlreichen Aktionen, Veranstaltungen und Vorträgen von lokalen Akteuren sowie Seminaren und Reisen des SHB (von Stuttgart aus in die Region) wird für die Pflege der Landschaft und eine schonende künftige Gestaltung geworben. Und so wird das Projekt mit Leben gefüllt.

In der Rubrik "Veranstaltungen" können Sie sich die Angebote nach Monat, Gebiet und Thema anzeigen lassen.


Wanderausstellung

Die vom SHB konzipierte Wanderausstellung bringt dem Betrachter auf 10 Info-Tafeln anhand von informativen Texten und ausdrucksstarken Bildern die Ziele des Projekts näher. Die Region wird in ihrem historischen, kulturgeschichtlichen und landschaftlichen Kontext charakterisiert und deren Besonderheiten werden hervorgehoben.

Die Wanderausstellung wird bis Ende 2012 in verschiedenen Städten und Gemeinden der Region zu sehen sein.

Wo sich die Wanderausstellung befindet erfahren Sie unter "Downloads" oder beim Landratsamt Heidenheim, Carolin Wolber, Tel. 07321 321-2482.

Gemeinsame Sache

Der Schwäbische Heimatbund ist Initiator des Projekts. Örtliche Partner, wie der Landkreis Heidenheim, der Ostalbkreis, der Alb-Donau-Kreis und Verwaltungsverband Langenau, die Akademie Ländlicher Raum sowie die Städte und Gemeinden Aalen, Dischingen, Gerstetten, Herbrechtingen, Königsbronn, Nattheim, Neresheim, Niederstotzingen, Sontheim und viele regionale Akteure tragen zum Erfolg des Projekts bei.
Die Sparkassen-Bürger-Stiftung der Kreissparkasse Heidenheim und die Sparkassenstiftung Ostalb unterstützen das Projekt ebenfalls. Und die Schirmherrschaft hat Herr Minister Alexander Bonde, Minister für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, übernommen.

Ihre Ansprechpartner vor Ort

Schwäbischer Heimatbund e.V.

Dr. Siegfried Roth
Tel. 0711 23942-22
info@schwaebischer-heimatbund.de
www.schwaebischer-heimatbund.de

Landratsamt Alb-Donau-Kreis

Hanns Ulrich Zander
Tel. 0731 185-1300
hanns-ulrich.zander@alb-donau-kreis.de
www.tourismus.alb-donau-kreis.de

Landratsamt Heidenheim

Carolin Wolber
Tel. 07321 321-2482
c.wolber@landkreis-heidenheim.de
www.landkreis-heidenheim.de

Landratsamt Ostalbkreis

Katja Beyer
Tel. 07361 5031767
katja.beyer@ostalbkreis.de
www.weltkultour-schwaebischealb.de

Verwaltungsverband Langenau

Nadine Maier (Stadt Langenau)
Tel. 07345 9962-2144
nadine.maier@langenau.de
www.lonetal.net

Das Projekt wird durch das EU-Förderprogramm LEADER gefördert

Auf der Seite LEADER-Aktionsgruppe Brenzregion finden Sie weitere Infos darüber, was sich hinter der Förderung verbirgt und welche Projekte bereits mit EU-Mitteln umgesetzt werden konnten.




Gebietskulisse
Hier können Sie einen Überblick über das Gebiet der Kulturlandschaft des Jahres 2011/2012 gewinnen.

Gebietskarte Brenzregion